Asso99

Technische Daten

  • Länge: 9,96 m
  • Breite: 2,94 m
  • Tiefgang: 1,80 m
  • Gewicht: 1100 kg (davon 500 kg im Kiel)
  • Großsegel 26 m², Genua 25 m², Fock 18 m², Spinnaker 66 m²
  • Yardstick: 84

Geschichte

In den frühen 80er Jahren traten am Gardasee in der sogenannten offenen Klasse viele sehr unterschiedliche Boote gegeneinander an. In jenen Jahren fehlte es jedoch an Segelschiffen, die ohne große Investitionen, jedoch durch Geschwindigkeit und Leistung für Zufriedenheit bei Eigner und Crew sorgten. So war es eine verbreitete Sehnsucht auf die spektakulären und sportlichen Komponenten der Wettkämpfe nicht zu verzichten, während man komplexen Bewertungssystemen unterliegt. Denn der Gewinner wurde nicht wirklich auf dem Wasser, sondern mit aufwändigen Berechnungen an Land bestimmt.

Ettore Santarelli und Gian Paolo Pisa gaben durch Entwicklung und Konstruktion der Asso99 eine Antwort auf diese Sehnsüchte der italienischen Regattasegler. Am 15. Januar 1983 wurde Gian Paolo Pisas erste Asso99, genannt „Spinell“, bei Salò ins Wasser gelassen. Es war ein sofortiger Erfolg! Das Boot war durch seine innovativen und schönen Linien vielen anderen, oft deutlich teureren, Bootsklassen weit überlegen. Es steuert sich wie eine Jolle und ist durch seine 3 Trapeze sehr sportlich. Somit entstand in kurzer Zeit eine neue Klasse, die präzise Regeln sowie einen eigenen Regattakalender besaß.

Mittlerweile wurden mehr als 150 Boote produziert und auch heute noch erweist sich die Asso-Flotte als eine der größten und beeindruckendsten Klassen auf dem Gardasee. Nicht nur in Ungarn und Italien sondern auch in Deutschland und der Schweiz wird die Asso99 gerne gesegelt.

Das 7/8 Rigg mit Backstagen macht die Asso bei richtigen Windverhältnissen zur Rennmaschine bis 30 kn schnell. Die Beschläge sind durchdacht angebracht und ermöglichen einen optimalen Trimm. Die Asso99 ist trotz ihrer Größe leicht trailerbar und der ideale Binnenracer.